Privathaftpflicht

Vom Gegenstand der Privathaftpflicht kann gesprochen werden, wenn ein Schaden durch fahrlässiges Handeln des Versicherungsnehmers herbeigeführt wird. In diesem Fall kommt die Versicherung für den Schadenersatz bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf.

Als Gegenstand der PHV erstreckt sich der Versicherungsschutz auf Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die der Versicherungsnehmer Dritten zugefügt hat. Die private Haftpflichtversicherung bietet einen umfassenden Schutz bei jeglichen Haftungsansprüchen. Somit ist der Gegenstand der PHV jeder Sachverhalt, der entsprechend dem Versicherungsvertrag inkludiert wurde. Ergänzt wird dieser durch die Leistungspflicht der Versicherung im Falle eines berechtigten Anspruches.

Dahingehend übernimmt die Versicherung auch die Regulierung, ob Forderungen gerechtfertigt sind oder nicht. Als Grenze für die Leistung gilt die vereinbarte und im Vertrag festgehaltene Deckungssumme. Der Gegenstand der PHV wird von der Versicherung geprüft und nach eindeutiger Klärung erfolgt die Zahlung bzw. Ausfolgung der Versicherungsleistung, sofern ein Schaden fahrlässig oder grob fahrlässig herbeigeführt wurde. Bei mutwilliger oder vorsätzlicher Beschädigung wird der Gegenstand der PHV nicht erfüllt und somit leistet die Versicherung auch keine Zahlung.